Rainald Grebe


Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung "1968"

Achtung: Jubiläumskonzert!
Achtundsechzig wird vierzig - wir nehmen also LSD und steigen in die Zeitmaschine ...

setz dich in die zeitmaschine und fahr
guido knopp war immer vor dir da

setz dich in die zeitmaschine und fahr
folge dem weißen kaninchen tralala...


Das weiße Kaninchen führte die kleine Alice durch das Wunderland. Und auch wir wollen dem weißen Kaninchen folgen. Wohin bringt es uns? Wir legen das Jahr 1968 auf das Jahr 2008 und fahren los. Jimi Hendrix singt ein Lied über Ressourcenschonung, Janis Joplin dreht die Energiesparlampe rein und wir hören wild thing in der Nichtraucherlounge und feiern die Gesundheitsdiktatur.
Es gibt kein richtiges leben im falschen, aber im richtigen, und wir sind auf dem besten Weg dahin. Schön war die Zeit, als langes Haar noch politisch war.

Ein bunter Abend mit Rainald Grebe, Martin Brauer, Marcus Baumgart, Sitar und Kaninchen. Martin Brauer wird unterstützt von Troyan Drums.

Rainald Grebe ist Autor, Comedian, Liedermacher, Schauspieler.
Seine unnachahmliche, unkonventionelle Bühnenperformance ist voller Widersprüche und Widerhaken, voller Doppelbödigkeit und voller klugem Unsinn. Rainald Grebe gründete 2005 die Kapelle der Versöhnung und dichtete Hymnen auf Thüringen und Brandenburg, mit denen er sich nicht nur die Herzen der Großstädter eroberte.
Er wurde tituliert als Urenkel des Dadaismus und gelobt für die subversive Kraft seines Humors. Skurrilität und anarchistisches Entertainment, verbunden mit einer sehr eigenwilligen melancholischen Weltsicht, katapultierten ihn auf der Beliebtheitsskala ganz nach vorne.
Jetzt hat Rainald Grebe sich die '68er vorgenommen ...

Pressestimmen

,, Grebe wühlt ganz wunderbar in modischen Schlagwörtern und Befindlichkeiten. ... Aber Vorsicht! Plötzlich findet man sich selbst mitten im eben belachten Klischee wieder. Hinterhältig verpackt in eingängige Refrains serviert Grebe ziemlich bösartige Einblicke in die Untiefen der modernen Welt." Zitty Berlin, April 2008

,,Der 37-Jährige schlägt eine Brücke in die gegenwart und flaniert darauf, immer ein gar(stig) lustig Lied auf den Lippen." Lausitzer Rundschau, April 2008

,,Wenn und Rainald Grebe die Wahrheit über 1968 erklärt, ist das witziger, intelligenter und überraschender als alle Rückschau-TV-Filme zum Thema." TIP, Berlin, April 2008

,,Die hinterfotzigen Texte möchte man sofort auswendig lernen" B.Z. Berlin, 2.4.08

,,Mit ihren Endlos-Spottliedern beweisen sich die drei einmal mehr als exzellente Musiker quer durch die verschiedenen Genres. Immer saukomisch und mit einer herzerfrischenden Gemeinheit lässt er dabei Allgemeinplätze von damals und heute ins Leere laufen. Dieter Abend ist großartiges, zeitkritisches Entertainment, ganz ohne ewiggestriges Sendungsbewusstsein." Berliner Morgenpost, 30.3.08

"Doch was ist geblieben vom Aufbruch? Bionadeumspülte Lebensentwürfe, deren zur Schau gestellte Toleranz nur gut getarnte Autorität ist. ,,Von mir aus werde schwul, aber jetzt iss' deinen Teller auf", belauscht er die Kleinfamilie aus dem Prenzlauer Berg. Er spürt hinter Wellnessboom (,,Es ist so angeneeeehm") und Rauchverbot (,,Alle werden hundert") die Verunsicherung derjenigen auf, die ihr Leben um jeden Preis verlängern und verhübschen wollen, ohne zu wissen, was sie damit eigentlich anfangen sollen."
Märkische Allgemeine 01.04.2008

,,Rainald Grebe ist ein Fixstern. Seine Programme gehören definitiv zum Besten, Intelligentesten und nicht zuletzt zum komischsten, was man derzeit auf deutschen Bühnen erleben kann." Badische Zeitung

,,Mit irrem Blick, der an Klaus Kinski erinnert, und Spott attackiert der Sänger alles Provinzielle, die scheinbare Idylle, die verlogenen Lebensentwürfe einer Mittdreißiger-Gesellschaft, deren Inhalte sich beim Sushi-Essen erschöpfen. Auch musikalisch ist der Abend ein echtes Kunststück. Das groovt und rockt, setz scheinbar Emotionen, und stellt sich durch überrschende Wendungen jenseits des Mainstream immer wieder selbst in Frage." Berliner Morgenpost, September 06

,,Lyrik mit Heimtücke ... sublimer Blödsinn mit wetterfester, tragischer Grundierung"
Der Spiegel, März 2006

,,Das Narrenschiff, auf dem Grebe und die Kapelle der Versöhnung spielen, ist definitiv auf großer Fahrt durch die sieben Meere des ernsthaften Quatsches."
Bonner Rundschau im Juni 2006